Sep 262010
 

Ehrlich, wir haben begonnen den Blog zu schreiben, haben nach 1.5 Seiten aufgegeben, weil wir noch nicht mal bei der Hälfte des Geschehenen angelangt waren. Wir haben wieder so viele schöne Sachen erlebt. Wir haben in göttlicher Mission in der Region Moldau einige der bekannten Moldau-Klöster besucht. Unter uns gesagt, hast du Eines gesehen, kannst du dir die Anderen sparen, die sehen genau gleich aus. Wir haben bei Kloster Nr. 3 aufgegeben, Amen. Die Sohlen unserer Wanderschuhe haben wir sowohl im Gebiet Rarau, im Nationalpark Ceahlau und Lacul Rosu abgeraspelt. Rebi hat mit heftigem „Gingle Bells“ dabei gewährleistet, dass uns nicht nur keine Bären, sonder überhaupt keine Tiere begegnet sind. Man hat uns nämlich laut und deutlich durch den Wald gehen „gehört“ 😉 Snoopy hat ebenfalls Gummi abgeraspelt, denn entgegen aller Empfehlungen und Abratungen, hat Snoopy den Weg hoch nach Rarau geschafft, die Holländer (sorry Aagtje :-x) meinten wir schaffen den Weg nur mit einem 4×4 (oder eben mit unserem good-old Snoopy). Wir haben in Sighisoara die Geburtsstädte von Dracula bewundert *spook* und sind durch die engen Gässchen flaniert… und haben dabei irgendeinen Virus erwischt = 2 Tage fröhliches Duo-Kötzlen. Auch Hände und Kletterfinken wurden endlich gepudert und in einigen schönen Seillängen „ver“braucht. Zu erwähnen ist hier speziell das Gebiet in Rimetea. Der Aufstieg von ca. 30 Minuten zur Kletterwand lohnt sich hier besonders, griffiger Kalk-Felsen wartet auf unsere Finger- und Zehenspitzen und unterdessen liefern sich „Güggel“, Huhn, Esel und Hund im Dorf ein Konzert der Superlative, wir fühlen uns wie im Mittelalter, einfach wunderschön und rustikal. Nach all diesen outdoor-Aktivitäten wartet DIE indoor-Aktivität auf uns. Der Besuch bei Alex und seiner Mutter Carmen in Alba Iulia. Die Beiden waren unsere angenehmen Zimmergenossen in der Cabana Dochia im Ceahlau-Gebirge. Nachdem wir die beiden am nächsten Tag für ca. 50 KM zum Lacul Rosu mitgenommen haben, „bezahlen“ die Beiden mit einer mündlichen Einladung in ihr Zuhause. Was wir hier erleben lässt uns wieder einmal mehr die Sprache verschlagen. Wir werden von A-Z verwöhnt mit Schnaps (klar doch), Käse, Schinken, Auberginen-Salat, Poulet und „Härdöpfustock“ und Zwetschgen eingeklemmt in einem Berliner-Teig (sie hätten nur „was Kleines“ für uns vorbereitet“). Dass wir dann noch im Bett von Carmen (ein Doppelbett) schlafen „mussten“, währenddessen Carmen auf dem Sofa und Alex unter dem Tisch genächtigt haben, verschlägt uns wirklich die Sprache. Alles was wir rausbringen ist „multumesc“ (danke) und das ca. in 100facher Wiederholung. Der nächste Tag bringt weitere Mästungs-Aktionen, nämlich bei Grosi Nr. 1 zum riesen Menu mit Pfannkuchen zum Dessert und bei Grosi Nr. 2 zu Kaffee und Guetzli… auf den Weg gibt’s dann noch frische Eier, Paprika, Tomaten, Äpfel und Nüsse aus dem eigenen Garten! Und Tinu und Rebi haben mal wieder eine Überdosis an Erlebtem und brauchen etwas Zeit um tief Durchzuatmen.

Herzlichst, Rebi und Tinu

  3 Responses to “News aus Rumänien ”

  1. Hallo zäme
    Ganz härzliche Dank für die schöni Charte:-) Das isch scho no richtigi Nostalgie pur.
    Mir si säuber grad vo Kanada hei cho und chöi üs ä chli vorsteue wie Dir für Euch fremde Wäut etdecket.
    Mir heis super gha und würde sofort wieder gah.
    Heits guet und nachträglich aues Gueti am Martin zum Geburtstag.
    Liebi Grüess Margit und Fritz

  2. Rumänie schiint ja es mega schöns Fläckli z’si! Vieu Spass bir witerhin und Martin o vo mir äs nachträglechs Happy Birthday! Küssli a öich beidi
    Kabu

  3. HALLO DIR ZWÖI REISE-FÜDLIS

    Schön dass dirs guet heit, und öich ungerwägs ou mau chöit la verwöhne! Wiä isch es vo de Temperature här?

    I wünsche öich e gueti Witerreis, bis gli!

    Dicke Muntsch
    Tane

    P.s Martin: Wünsche dir nachträglech aues, aues guete zu dim Geburi! I hoffe, dass du e schöne Tag hesch verbracht!